Metallsuchgerät (Schauungen & Prophezeiungen)

IFan, Montag, 26.01.2026, 19:25 (vor 17 Stunden, 42 Minuten) @ detlef (106 Aufrufe)
bearbeitet von IFan, Montag, 26.01.2026, 19:33

Hallo Detlef et al.,

also bei mir ist noch nie jemand mit einem Metallsuchgerät durch die Wohnung gelaufen; auch in Fernsehberichten etc. habe ich noch nie davon gehört. Würde vielleicht auch abgelenkt werden, durch die vielen Matallteile; Leitungen, Bewehrungen, Geräte ... .

Sachen draußen zu vergraben hat ansonsten ja auch ein paar Nachteile; man muss sich die Stelle genau merken - Markieren ist vielleicht nicht sinnvoll - ; auf freiem, landwirtschaftlich bearbeiteten Feld sollte man es so weit vergraben, dass der Trecker es nicht mit seinem Pflug hochholt; wenn man ein großes, gleichmäßiges Feld wählt, ist es vielleicht mit dem Wiederfinden schwierig. Außerdem sieht es vielleicht ein bisschen merkwürdig aus, wenn jemand in der Nacht irgendwo auf einem Feld ein Loch gräbt; wenn ihn jemand dabei beobachtet, wird der vielleicht neugierig. Bauern haben es auch nicht gern, wenn man auf ihren Feldern herumläuft. Wenn man sich die Satellitenkoordinaten genau merkt (oder aufschreibt), muss man später ein Gerät haben, das einem die Koordinaten genau wiedergibt; nach einer Katastrophe (geologisch / wirtschaftlich) ist es vielleicht nicht immer sichergestellt, dass man über so ein Gerät verfügt und / oder dass das funktioniert; sei es, dass man keine Batterien mehr hat, der Akku defekt ist, das Satellitensystem nicht mehr funktioniert, die Codierung geändert wurde oder das Ding nach langer Standzeit ein paar hochgegangene Kondensatoren hat, die man als Ersatz nicht mehr bekommt, wenn man den Fehler überhaupt findet. Neue Geräte sind vielleicht nicht zu bekommen.

Ich habe jetzt schon Probleme, mir Sachen zu merken, selbst wenn sie wichtig sind; PINs z.B.. Ob ich mir eine Stelle an einem mehrere Hundert Meter langen Waldrand über Jahrzehnte merken könnte - weiß ich nicht. Ein markanter Baum ist vielleicht auch schon gefällt und abgeräumt.

Gut, in Uruguay findet man sicher noch mehr Stellen in der Natur, die voraussichtlich auch in zehn Jahren noch einigermaßen unverändert sind; bei mir in der Gegend sind viele Stellen, die feuchte Wiese waren, mit Häusern und Gewerbegebieten bedeckt.

In der Antike mit ihren vielen Raubüberfällen auf wenige Bewohner in noch weniger Häusern, die innen sehr übersichtlich waren, war es vielleicht sinnvoll, Sachen draußen zu vergraben, selbst, wenn man später nicht mehr dran kam, weil man versklavt wurde.

Wenn man selbst überfallen wird und gezwungen wird, Verstecke preiszugeben, macht es vielleicht keinen großen Unterschied, ob man Verstecke in der Wohnung oder im Freien verrät. Im Freien ist die Möglichkeit, kurzfristig entsorgt zu werden, vielleicht noch größer als in der bewohnten Siedlung.


Gruß, IFan


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