Lernprozess: vier Träume von ITOma (Schauungen & Prophezeiungen)

Gerhard, Freitag, 01.07.2011, 09:47 (vor 5598 Tagen) @ Taurec (3625 Aufrufe)

Hallo, Taurec!

Meine Herangehensweise ist folgende: grundsätzlich wäre zuerst zu versuchen, einer Schauung auch einen Realgehalt abzuringen. Wenn in der Schauung Euro-Geldscheine vorkommen, noch bevor diese ausgegeben wurden, dann versucht die "schauuende Seele" ganz offensichtlich (oder ist sogar in der Lage), die "nackte Realität" zu erfassen. Dabei muss nichtmal alles in der verlassenen Stadt so stimmen, wie gesehen (die Sache mit den Tassen und den Töpfen stimmt mich z.B. etwas skeptisch).

Unabhängig von solchen identifizierbaren Realgehalten, versuche ich sodann, den Kern/Sinn eines Traumes abstrakt zu fassen, denn der Sinn ist immer "real" - entweder in der Außenwelt oder als eine innere Realität der Seele. Die Aussage bei der Vision von der Heimatstadt ist ganz einfach: die Menschen haben sie verlassen - aus welchem Grund auch immer. In der subjektiven Sicht des Sehers: die Heimaterde ist weg durch eine unverständliche Katastrophe! Ganz offensichtlich wird bzw. mag das in Zukunft einmal der Fall sein.

Sind nun solche (interpretierte!) Real-Extrakte auf direktem oder indirektem Weg nicht zu erlangen, dann kann man sich durchaus symbolische Deutungen überlegen, aber ich tendiere dazu, das lieber zu unterlassen, denn dann ist der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet. Lieber lasse ich dann einen solchen Text links liegen und beachte ihn nicht.

Es gibt Träume, die sind von vorneherein ganz offensichtlich symbolisch, etwa die vier untenstehenden Träume von ITOma bezüglich Wasser bzw. Überflutungen. Im letzten Traum bewegt sich ITOma, ja sie lebt sogar quasi unter Wasser. Sie ist ja kein Delphin (oder symbolisch gesehen doch ein wenig ...?). Also was tun?

Wenn man die vier berichteten Träume zusammenzufassen und abstrakt zu formulieren versucht, dann kommt wiederum etwas ganz Einfaches heraus: Wasser (=Überflutungen) sind zwar da, aber man kann damit leben (in München sowieso ...). Und das wiederum könnte der Realgehalt sein, den der Traum mitteilen will.

Auffällig ist, dass die Träume mehrfach hintereinander kommen und immer die gleiche Botschaft haben. Ich deute das so, dass ITOma schwer von Begriff ist. Natürlich nur in Bezug auf diese Wasser-Geschichte und seelisch gesehen!!! Ich hoffe ITOma verzeiht mir, dem Oberschurken des Forums, diese beleidigende Unterstellung!! Ihre eigene Seele muss ihr aber offenbar bestimmte Dinge dreifach sagen, bevor sie sie selbst annimmt. Mit dem letzten Traum ist das praktisch geschehen. ITOma hat eingelenkt. Ihre Seele hat's begriffen. Ganz aufrichtig: Glückwunsch!

Meine Spekulation aus der Ferne: möglicherweise wurde ITOma durch frühere Überflutungsträume (die ich leider nicht kenne, nur die resultierenden "Karten" ...) sensibilisert auf eine neue Sintflut, und daut und kaut noch an dieser "Katastrophe" (das kann ganz tief im Unterbewußtsein ablaufen; die Angst in den unten zitierten Träumen deutet aber darauf hin; und vielleicht gab es in den Tagen vor den Träumen ein Ereignis/Erlebnis, wo etwas in diesem Angstbereich angestoßen wurde - oder ITOma hatte real mal ein sehr negatives Erlebnis mit Wasser). Die vier Träume wollen ihr nun sagen: "Senora, por favor, für Dich selbst und für Deine Freunde wird diese kommende Sintflut kein Thema sein! Beruhige Dich!" In ähnlicher Weise war das ja auch so in dem zitierten Traum (vorangehender Beitrag) mit den Fasnachts-Hexen-Masken. Das war ein richtig schwerer Alp für diese Mutter - aber zur "Pufferung" und zum Ausgleich schickte ihr die Seele gleich hinterher das "Gefühl" bzw. "das stille Wissen": es wird alles gut ausgehen mit dem gebrochenen Bein Deines Sohnes.

Schauungen und Träume sind immer völlig individuell. Wenn oftmals die Seher sie selbst nicht verstehen, wie könnte es dann ein Außenstehender je tun? Und die Träume dann auch noch ausquetschen zu wollen in Hinsicht auf ein "reales Weltgeschehen" - das grenzt schon fast an Hybris. OK - es gibt Anlässe und eiserne Notwendigkeiten, das trotzdem zu versuchen.

Grüsse, Gerhard


Quelle des folgenden Zitates ist

https://schauungen.de/forum/index.php?id=10380

(Markierungen und Einschübe mit [...] stammen von Gerhard).

ZITAT BEGINN

Hallo Detlef und Forum,

Letzte Woche hatte ich vier kurze Träume, die alle ein gemeinsames Merkmal hatten: es ging um Dinge oder Menschen, die unter Wasser lagen oder agierten. Ich erinnere mich nur an Bruchstücke daraus, aber in allen vier Träumen war ich sehr erstaunt darüber, daß der Handlungsort unter Wasser war. Da meine "Landkartenschau" ja auch Überflutungen zeigte, werde ich die Träume kurz schildern. Vielleicht sind sie ja ein Hinweis, daß die Ereignisse näher rücken, die meine geschaute "Landkarte" produzieren.

Im ersten Traum ging es um ein rotes Auto. Zu Anfang gehörte es mir und ich fuhr damit, dann stieg ich aus und ging in ein Hotel, wo ich Freunde treffen wollte. Wir gingen alle zusammen in die Lounge und setzten uns. Ich schaute zufällig auf den Boden und war entsetzt zu sehen, daß da kein Boden war, sondern etliche Meter tiefes, glasklares hellgrünes Wasser! Und am Boden stand/lag mein rotes Auto. Schockiert wies ich meine Freunde darauf hin, daß wir alle auf winzigen Erhebungen saßen, die gerade so eben aus dem Wasser ragten. Aber sie lachten nur und meinten, das sei alles Illusion und gehöre dazu. Ich aber war so beunruhigt, daß ich aufwachte.

In derselben Nacht träumte ich noch einmal von tiefem Wasser und diesmal waren meine Freunde im Traum sich dessen auch bewußt, aber es beunruhigte sie nicht [interpretierende Ergänzung Gerhard: ITOma selbst war aber offensichtlich doch noch ein wenig beunruhigt ...]. Sie akzeptierten es einfach als gegeben. Das tiefe Wasser bedeckte zwar Häuser und Strassen, aber "oben", wo das Wasser nicht hinreichte, ging das Leben weiter wie immer, niemand nahm groß Notiz von der offensichtlichen Überflutung.

Der dritte Traum fand in der folgenden Nacht statt, und ich erinnere mich leider an den Inhalt überhaupt nicht mehr. Aber ich wachte mitten in der Nacht auf und dachte: Nanu, schon wieder unter Wasser?! [Offenbar ist hier der Groschen gefallen, und zwar so sanft und natürlich, dass keine Traumbild-Produktionen bzw. -Erinnerungen mehr nötig waren].

Der vierte Traum war wieder einen Tag später. In diesem Traum bewegte ich mich die ganze Zeit unter Wasser, ohne Anzug oder Flasche übrigens, und ohne daß es mir zunächst auffiel. Ich tat ganz normale Dinge, zum Beispiel: ein Zimmer aufräumen, telefonisch einen Termin vereinbaren u.ä. Erst als ich mich in eine bestimmte Richtung orientieren wollte und mir gesagt wurde, "dafür brauchst Du ein Echolot", fiel mir auf, daß ich jetzt selbst unter Wasser war. Es war dasselbe glasklare Wasser aus dem ersten Traum - so klar, daß ich es für Luft gehalten hatte. Wie ich da atmen konnte, weiß ich nicht. Ich hatte jedenfalls keinerlei Geräte. Angst hatte ich diesmal auch nicht, anders als im ersten Traum.

Ich kann diese Träume im Moment nicht deuten. Vielleicht sind sie rein symbolisch und haben nur für mich Bedeutung. Aber vielleicht sind sie auch Hinweise auf kommende Überflutungen, die näher rücken. Deshalb stelle ich sie mal hier herein. Vielleicht hat ja jemand anderes ähnliches geträumt oder gesehen?

Grüße
ITOma

ZITAT ENDE

[Zusammenfassung: mit dem vierten Traum ist der Lern- bzw. Erkenntnisprozess abgeschlossen, der eigentlich ein Heilungs- bzw. Ausgleichsprozess war: vollkommene Erkenntnis des Richtigen ist immer auch Heilung. Die Seele von ITOma war zu diesem Zeitpunkt, wenigstens in Bezug auf Überflutungen, völlig entspannt und neutral - und ich hoffe, seither hat sich nichts mehr geändert. Man könnte nun noch eine Stufe höher gehen und fragen, ob "Wasser" und "Überflutung" ein Symbol für etwas anderes im Leben von ITOma sind (bzw. waren!!), als die hier immer vermuteten Weltenwende-Katastrophen. ITOma stellt sich ja selbst schon diese Frage, aber kann sie auch nur selbst für sich beantworten - und das ist ganz gewiss nicht forumsrelevant].


Gesamter Strang: