Hallo BB,
Obgleich nicht Forumsthema, möchte ich doch
wenigstens ansatzweise Deinen Bildungshunger stillen.
Die Relevanz bezüglich des Forumsthemas wird z.Zt. wohl nicht zu eng gesehen. Hab nix dagegen.
Deine folgend zitierte Darstellung kann ich weitgehend nachvollziehen:
Bis ins vierte Jahrhundert hinein unterschied sich der Bischof in Rom
[Schnipp]
Zu denen – seinen Stammesgenossen – setzte sich Petrus ab,
schrieb von dort auch einen der beiden Briefe, die in der Bibel abgedruckt
sind (der andere ist eine Fälschung, um spätere Kirchenargumente
zu untermauern) ...
Meine Frage, warum der andere (der 2. Petrusbrief?) eine Fälschung sein soll, hast Du mir noch nicht beantwortet.
und den unterschrieb er mit:
„Es grüßen Euch zu Babylon ...“
Dazu (1.Petrus 5:13) habe ich nachgesehen in:
1.) Revidierte Elberfelder Bibel, 1987
"Es grüßt euch die Miterwählte in Babylon und Markus, mein Sohn"
2.) Neu-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift, 2003 [habe ich den Zeugen Jehovas aus rein linguistischem Forscherdrang abgekauft]
"Es grüßt euch, die in Babylon ist, eine Auserwählte wie (ihr [Anm. im Text]), ebenso Markus, mein Sohn."
Weswegen man auf die Idee verfiel, Petrus hätte mit
„Viele Grüße auch, aus Babylon.“ eigentlich doch wohl gemeint:
„Viele Grüße auch, aus Rom.“
Mal abgesehen von Deiner verkürzten und sehr interpretativen Übersetzung: Petrus nennt den Namen dieser weiblichen Person nicht.
Auf heutige Verhältnisse übertragen könnte ich mir vorstellen: "Schönen Gruß auch von der nicht namentlich genannt werden wollenden Weibsperson, die uns nahe steht und in diesem babylonischen Banken-/Regierungssumpf aufrecht zu bleiben versucht."
Insofern schließe ich mit:
Viele Grüße auch, aus Bayern!
BB
(Damit ist kann selbstverständlich nur
beispielsweise Uganda gemeint sein,
wo ich stattdessen als völlig Unbekannter ganz heimlich lebe!)
Viele Grüße aus bairisch Babylon!
(wobei mir der Unterschied zwischen bayrisch und bairisch sehr wohl bekannt ist)
von Amselkönig,
der im Tor zu Bayrischkongo aufzuwachsen die Gnade hatte
;-})