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Elefanten, Dackel, Traktor und sonstiges ungereimtes (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Montag, 19.03.2012, 15:48 (vor 5336 Tagen) @ detlef (7955 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 19.03.2012, 16:15

Ziehen sie zurueck auf "Los", kassieren sie nicht 4.000.
damit sind wir wieder auf dem anfangsfeld gelandet.

Jau.
Du sagst es.
Genau das dämmerte mir gestern spät in der Nacht ebenfalls. :-D
Jedoch sieht es so aus, als wenn wir - gegen den Wind kreuzend -
dadurch ein paar Meter weiter gekommen sind.

Aus Deinem anderen Beitrag:

1) schauungen sind nicht (immer) getreue abbilder der zukunft.
(eine gesendete, "bewusst" falsche schau, um das "richtige" schicksal zu erreichen)

Ja.

A)
Leider auch nicht ohne Ausnahme:
Ist schon ein paar Jahre her.
Sohn "sieht" nachts, wie beim Pflügen ein Jungbauer
von Traktor vor das Hinterrad fällt.
Das Hinterrad zermatscht ihn.
Sohn wacht für ein paar Sekunden auf und murmelt
im Halbschlafe: "Lass es so nicht geschehen!"

Ein paar Tage später macht er im Krankenhause
seine wöchentliche Runde als Pfarrer.
Da liegt obiger Mann mit eingegipstem Bein.
Grinst fröhlich auf Befragen:
"Ich bin vor 3 Tagen beim Pflügen vom Trecker gefallen.
Fast genau vor das Hinterrad.
Eigentlich müsste ich tot sein.
Aber irgendwie ist das Rad dann doch nur über das Bein da!"

Und nun??

B)
1.
"Thailand, Khao Lak, Ende 2004:
Am Morgen des 26. Dezember werden die Elefanten
des Touristenführers Wit Aniwat plötzlich unruhig
und geben grollende und trompetende Laute von sich.
Hunderte Kilometer entfernt hat vor etwa einer Viertelstunde
der Meeresboden gebebt und löst einen gewaltigen Tsunami aus,
der wenige Stunden später (!) fast einer Viertelmillion Menschen
an den Küsten des Pazifik den Tod bringen wird.

Nach einiger Zeit reißen sich die Elefanten von ihren Ketten
los und rennen landeinwärts auf einen Hügel.
...Sie stehen wenig später nur Meter über den Fluten,
die um sie herum alles mitreißen."

Dazu mein Fernseher:
"Elefanten haben in den Fussohlen ein feines Gespür."

Echt!!
Die hätten sich also losgerissen und wären dann
in Panik auf hochgelegenes Gelände (!) gelaufen,
weil sie "ein Prickeln" gespürt hätten? :-D

2.
Ende der 50er.
Gute Bekannte meiner Eltern, Herr und Frau Prager.
Sommer, Autobahn.
Damals noch sehr wenig Verkehr dort.
Dennoch ein Stau vor einer Baustelle.
Prager hält den Käfer an und steht am Ende des Staues.
Worauf der Dackel anfängt, zu randalieren:
Will sofort raus!
P. öffente die Beifahrertür.
Dackel raus.
Dackel rein:
Beisst in Frau Pragers Rock und zerrt Richtung Leitplanke.
Frau Prager steigt aus.
Dackel rein.
Tobt.
Zerrt an Herrn Prager.
P. steigt ebenfalls aus.
Dackel randaliert weiter.
Bringt Pragers dazu, die Leitplanke zu übersteigen,
ins jenseitige Grün.
Nun erst (!) kommt von hinten über die Hügelkuppe
ein Reisebus.
Bremst scharf.
Schleudert.
Kippt.
Schiebt Pragers VW gegen das Auto vor ihnen
und zermatscht ihn dabei komplett.
=>
Dackel ernährte sich bis zu seinem seligen Ende
nur noch von feinstem Filet. :-)

Folgerung:
Elefanten und Dackel hatten sich bereits
ersoffen bzw. zu Mus zermatscht gesehen.

"A" hingegen gibt mir ein Rätsel auf.

Aber einen diesbezüglich kann ich noch:
Fernsehen vor gut 25 Jahren:
"Originelle Geschichten"
Im Studio u.a. ein junger Mann.
Erzählt:
Letzten Winter waren ein Freund und ich
frühmorgens in meinem 3er BMW bei Rosenheim
unterwegs in die Alpen zum Skilaufen.
Wir kreuzen soeben Bahngleise.
Freund auf dem Beifahrersitze hört
(oder sieht aus den Augenwinkeln)
etwas ungewöhnliches.
Wendet seinen Kopf nach rechts:
In 2 Meter Entfernung die Lok des Schnellzuges Paris-Wien!
Der Zug rasiert 5 Zentimeter hinter den Vordersitzen
das Heck des BMWs ab.
=> Da haben wir aber nochmal echt Schwein gehabt!
...Ergänzt dann als Nachtrag:
In selbiger Nacht ist meine Oma aufgewacht, weil:
Sie hatte ganz deutlich geträumt, wie ich in meinem
BMW von einem Schnellzug überrollt werde.
Klettert also gichtgeplagt und steif von ihrem Bette.
Kniet sich auf das kalten Linol und bittet GOTT inständig:
"Lass das nicht geschehen!"
(verhaltenes Spott-Gelächter im Publikum)
Und auch der Moderator hatte in keiner Weise
begriffen, dass da etwas merkwürdiges passiert war!

So.
Was ist das denn??


2) determinismus ist nicht, sondern "guided freedom of will".
(man wird in eine bestimmte richtung geschubst, aber man behaelt mehrere verhaltensoptionen)

Ja.

3) schauungen sind keine zufaellig empfangenen
fetzen anderer "frequenzen", sondern gezieltes werkzeug eines
(goettlichen) willens.
(denn sonst waere die verbreitung von inhaltlich (teilweise)
gefaelschten schauungen nicht gegeben)

Das träfe dann auch auf obige Elefanten und Pragers Dackel zu.
Der wollte/sollte ja ebenfalls überleben.

4) die tatsache, dass schauungen, spoekenkiekerei
und zweite gesichte familiaer gehaeuft auftreten, wuerde in diesem
kontext darauf hinweisen, dass seher eine art "auserwaehlte
gruppe" sein koennten.

Ich meine, es sei eine in Familien verebte Begabung,
die sich allerdings bei oberflächlich-"weltlichen"
Personen nicht manifestiert.
In meiner taucht es über Generationen immer wieder sporadisch auf.

5) unsere ganze forschungstaetigkeit waere fuer'n arsch.
(den willen einer ueberlegenen intelligenz zu erforschen,
deucht mir zum versagen verurteilt
- wie die entwicklung der verschiedenen religionen beweist)

"Präcognition" halte ich für ein schillerndes
Phänomen, das sich einheitlicher Erklärung entzieht:
- Johansson erschien eine Lichtgestalt, die erzählte und auch Bilder zeigte
- dass mir Jemand völlig überraschend - und hinten rechts -
demnächst (unausweichlich) in meinen neuen MR-2 heftig reinknallen würde,
das "wusste" ich 1992 schlicht einige Wochen vorher
- Trecker- und Eisenbahntod scheinen durch Fürbitte Dritter
"abgewendet" worden zu sein.
(= ist total schräg!...da kommt von "oben" erst die Information.
Die Fürbitte scheint dann, abzuwenden.
Aber wieso wendet "oben" dann nicht gleich ab?)
- Strassenbahn/Elefanten/Dackel => eine Warnung:
falls! - dann!

Wir beackern da wahrlich eine steinige Flur...

Gruss,
BB

―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."


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