Hallo Bär,
OK, das mit der schriftstellerischen Freiheit lasse ich mir gefallen
Denn ganz ehrlich, alles was an Vorratshaltung über 2 -3 Jahre hinausgeht ist einfach unrealistisch. Und ich weiß auch nicht wirklich, ob ich um alles in der Welt unbedingt überleben müsste. Dazu ist es "drüben" zu schön.......
Aber was auf jeden Fall geht und auch getan werden sollte ist: Lernen, wie man einen Garten bestellt, sortenfeste Samen zulegen, so dass man nicht auf das Nachkaufen von Sämereien angewiesen ist, einen genügend großen Vorrat an Getreide haben (und eine Handmühle natürlich). Es gibt auch Vorräte, die länger als 2- 3 Jahre halten. Z.B. von einer schweizer Firma, die sogar Milch-, Butter- und Eipulver in Dosen anbietet. MHD ist mit 2023 angegeben, hält aber bei kühler Lagerung noch länger. Nicht billig, aber für jemanden, der keine Tiere halten kann, eine Alternative. Mit Konserven tue ich mich ehrlich auch schwer, weil die im Alltag absolut nicht zu meinem Speiseplan gehören, außer Tomaten in Dosen und selbst Eingemachtem. Da wird es schwer mit dem Rollieren.
Das ganze Thema ist sehr schwierig und komplex. Wenn die Erde wirklich durch Impakte und Krieg so verseucht sein sollte, dass jahrelang kein Anbau und keine Tierhaltung mehr möglich ist, dann hat auch der Mensch keine Überlebenschance. Genau dies ist aber nicht vorhergesagt! Mindestens ein Drittel soll ja überleben und wenn die Menschheit weiterbestehen soll, müssen auch einige von unseren "unfähigen" und verwöhnten jungen Leuten dabei sein, denn ich werde mit meinen 55 Jahren gewiss keine Kinder mehr in die neue Welt setzen können
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Was ärztliche Versorgung und Medikamente angeht, ist es natürlich bessser, wenn man nicht auf sie angewiesen ist. Gesunde Lebensweise, gute Kenntnisse über Naturheilkunde, eine stabile Psyche, dann müsste es gehen. Am besten vorher noch alle Zähne sanieren und den Blinddarm entfernen lassen
Unsere Vorfahren sind auch nicht alle jung gestorben. Und das Kindbettfieber hat die Frauen erst dahingerafft, als sie nicht mehr zu Hause mit der Hebamme, sondern im Krankenhaus ihre Kinder zur Welt brachten....
Grüße Katja