Hallo
Ich hatte damals im Herbst 2002 im Erdkeller Vorräte
(vor allem Reis) für 3-4 Personen und etwa 1 Jahr
eingelagert. Das ist natürlich inzwischen alles kaputt,
aber der Grundgedanke war richtig. Es ist nicht möglich
eine Kleinfamilie im borealen Nadelwald ohne Vorrats-
haltung auch nur für die Dauer eines kurzen Krieges
über die Runden zu bringen, selbst wenn es zur relativ
günstigen Sommerzeit eintreten sollte wie vorhergesagt.
Ein Jagdschein macht noch keinen gesckickten Jäger,
und selbst wenn: in kritischer Lage ist das Revier
schnell leergeschossen. Auch das Anglerglück im
Wildbach ist zweifelhaft, wenn man vom Fang leben
muss.
Ich überlege jetzt unter welchem Vorwand ich den
Erdkeller mal wieder aufsuchen könnte, um die alten
verdorbenen Vorräte zu entsorgen und neue einzulagern.
Und ich überlege mir, auf welchen Grad an Zuspitzung
ich warten will, bevor ich das in die Tat umsetze.
Bis vor gut 10 Jahren war ich einer von denen, die etwas
taten und nicht nur die Foren vollschrieben. Heute bin ich
älter und muss mich auch fragen, ob ich den "Ernstfall"
eigentlich wirklich noch überleben will und ob ich mich
danach noch in der Lage fühle zum Aufbau von was Neuem
etwas beizutragen. Immerhin habe ich inzwischen ein
Alter erreicht, das noch im 19. Jahrhundert ein normales
Alter zum Sterben war.
Odin