Guthen Abend, Lieselotte!
Zu den Problematiken des Glutens und anderen, damit zusammenhängenden Inhaltsstoffen, kann ich als HP nur sagen, daß es leider immer mehr Menschen in der heutigen Zeit betrifft. Was jedoch auch anscheinend immer mehr herauskommt, ist, daß es besonders die sogenannten neugezüchteten Getreide- respective Weizensorten sind, die besonders häufig diese Unverträglichkeiten auslösen.
Leider muß ich aber Deiner Ansicht wiedersprechen, daß die Römer nicht viel Brod gegessen hätten. Genau das Gegentheil war der Fall. Weizenbrod war das Hauptnahrungsmittel der Römer und wurde zu jeder Mahlzeit gegessen; jedenfalls ist das mein Wissensstand. Es giebt auch einige Historiker, die der Meinung sind, daß das Wegbrechen der römischen Kornkammern in Nordafrica mit einer der wesentlichen Factoren war, die zum Zusammenbruch des Weltreiches führten.
Nichtsdestotrotz bin ich absolut kein Verfechter von Vegetarismus oder gar Veganismus!
Schaut man sich nämlich einmal den Speisezettel der Eskimos (Innuit) an, dann müßten sie nach Lesart der Vegetarier alle mit späthestens 30 Jahren an Krebs, Arthritis oder Herzinfarct verstorben sein.
Hinzukommt, daß es Getreidenahrung erst seit etwa geschätzten 10.000 Jahren giebt, davor aß man Fleisch, hin und wieder auch mal Fleisch oder auch Fleisch
und dann auch mal Fisch, Grünzeugs und Früchte...
Wahrscheinlich war die Lebenserwartung der Menschen vor 10.000 oder 20.000 Jahren deshalb so schlecht, weil sie an Verstopfung starben, die sie ohne die Weizenkleie und die vielen leckeren Getreidenahrungsmittel wie Chocopops, Corn-Flakes, Müsliriegel, McDonald-Brödchen und Industrie-Brod wohl einfach dahingerafft hat; nicht etwa wilde Thiere, Krankheiten, Hungersnöthe, Unfälle, kriegerische Auseinandersetzungen und mangelnde Hygiene waren Schuld - niemals nicht!
Gruß,
der Oberberger