Der Mensch ist erheblich länger schon Getreideesser gewesen (Freie Themen)

Jacob, Donnerstag, 05.02.2015, 13:37 (vor 4010 Tagen) @ Lieselotte (2583 Aufrufe)

Hallo Lieselotte,

der Mensch ist erheblich länger schon Getreideesser gewesen,
als dass er Fleischesser gewesen wäre.

Er konnte erst zum Fleischesser werden, nachdem er sich eine ganze Reihe von Technologien angeeignet hatte: Die Beherrschung des Feuers, Waffen, Jagd.

Als Frugivore hat der Mensch eine weitaus längere Zeit u.a. Süßgräsersamen, die Urformen unserer heutigen Getreidesorten, verzehrt, als tierische Stoffe.
Ursprünglichere Getreidezüchtungen mit geringem Klebeeiweißanteil sind in der Zubereitungsform wie schwelmi dies beschrieben hat, eine hervorragende Nahrungsquelle.

Übermäßiger langfristiger Fleischverzehr beschert hingegen im Endeffekt todbringende Eiweißspeicherkrankheiten. Dr. Schnitzer hat diesbezüglich in seinen Büchern nicht nur überaus überzeugende Gedankengänge dargelegt, sondern hierzu in größerem Rahmen Forschungen mit mehreren Tausend Probanden durchgeführt. Auch beim Fleischverzehr spielt wiederum die Differenzierung von roher Kost und hitzedenaturierter eine ganz wesentliche Rolle.

Die Vielfältigkeit menschlicher, überwiegend gesunder Ernährungsformen hat mir am nachdrücklichsten das Buch von Weston A. Price "Nutrition and Physical Degeneration" vor Augen geführt.
Alles andere ist Moral, die ein jeder selbst für sich finden sollte.


Medial werden wir im übrigen gerade zu Vegetariern konditioniert, weil eine vegetarische Gesellschaft weniger rebellisch und aggressiv ist und ein höherer Grad an Mangelernährung wahrscheinlicher ist. Der Endzustand einer befriedeten Bevölkerung, über die sich bequemer herrschen lässt, ist am Beispiel Indiens gut zu erkennen:
1. Kastensystem, 2. Religiöser Überbau:Buddhismus(o.ä.), 3. Vegetarismus.

Guten Appetit,
jacob


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