Hallo allerseits!
Genau das sehe ich auch so! Denke, es ist ein moralischer Vorwand, der mit dem schlechten Gewissen wegen der Thierquälerei der heutigen Thierproduction, anders kann man das ja nicht mehr bezeichnen, gekoppelt wird, um eine schafsköpfige Masse heranzuziehen. Die Thiere haben noch nie jemanden wirklich interessiert, solang damit Profit gemacht werden kann. Wenn wirklich vernünftigem Fleischconsume das Worth geredet werden soll, dann würde man schärfstens überwachte Bio-Thierzucht und ethisch einwandfreie Mast durchziehen, dabei den Fleischpreis unbeachtet lassen, der pendelte sich ganz einfach durch den Markt von selbst ein und nur ethisch einwandfreies Fleisch auf dem Markte acceptieren! Selbstredend bekäme man dann kein Schnitzel mehr für 3,50€/Kg. Das wäre aber nicht weiter schlimm!
Das will aber niemand!
Gebe Dir recht, daß der Mensch schon viel länger Samen, insbesondere Grassamen, ißt, aber das würde ich nicht als Getreide bezeichnen! Auch die Verdaulichkeit der Grassamen ist wohl wesentlich besser als bei den heutigen, hochgezüchteten Getreidesorten! Obendrein kommt noch, daß die Menge derartiger Samen quantitativ, schon wegen der wesentlich schwierigeren "Beschaffung", einen geringeren Antheil gehabt haben dürfte als heute!
Zum Fleisch verweise ich auf das Geschriebene zum Thema Eskimos!
Gruß, der Oberberger