Brod backen (Freie Themen)

Oberberger, Mittwoch, 04.02.2015, 20:53 (vor 4011 Tagen) @ schwelmi (2563 Aufrufe)

Hallo allerseits!

Tja, da giebt es dann noch den ganz einfachen Weg des Selberbackens...
Ich backe seit über 20 Jahren mein gesammtes Brod selbst. Auch Brödchen und Stuten, etc.
Generell backen wir alle 2 Wochen, haben aber jetzt schon damit angefangen, auch einmal zwei Teigmengen zugleich zuzubereiten (zwei Schüsseln-Prinzip) und somit 6 Brode in zwei Ladungen zu je drei Formen abzubacken; das reduciert die Backintervalle auf einmal monatlich.
Ich benutze dazu seit dieser Zeit eine KENWOOD MAJOR Küchenmaschine mit Getreidemühle und zwei Rührschüsseln, sowie drei Profibackformen, die wir gegebenenfalls noch auf sechs erweitern werden. Generell kann ich die Kenwood nur empfehlen. Wer mehr Geld investieren will, kauft halt eine getrennte Mühle. Und wer sich auf electrofreie Zeiten vorbereiten möchte, kauft eine Mühle, die auch manuell angetrieben werden kann, das Kneten kann man sowieso von Hand ausführen.
Gebacken wird bei uns mit eigenem Natursauerteig und ggf. Hefe.
Entweder machen wir Mischbrode (1/2 Roggen, 1/4 Weizen, 1/8 Hafer, 1/8 Dinkel zum Beispiel), die mit Sauerteig und Hefe angesetzt werden oder reine Roggenbrode, die aber nur mit Sauerteig gebacken werden; den Teigen fügen wir dann noch, je nach Lust und Laune, Kürbiskerne, Haselnüsse, Walnüsse oder Sonnenblumenkerne hinzu. Im allgemeinen verwenden wir Bio-Getreide.
Am liebsten backe ich in unserem WAMSLER Westminster Holzherde mit bayrischem Doppelzug, in welchem auch alle Braten besser als in jedem anderen Herde werden, aber auch in unserem englischen CANNON Gasherde werden die Brode vorzüglich.
Das Brod wird anschließend eingefroren und je nach Bedarf aufgethaut.

Für das richtige Kneten, insbesondere von Hefeteig, empfehle ich die französische Knetmethode, die auf Youtube (leider nur auf Englisch oder Französisch) gezeigt wird. Meine Oma hat diese Methode schon in den Dreissigern angewandt und war berühmt für ihre Rosinenmandelstuten!:hungry:

Gruß und gehabt Euch wohl,

der Oberberger


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