Ja, es kommt auf viele Dinge an und die Toleranzen sind schon groß (Schauungen & Prophezeiungen)

Morpheus, Montag, 02.04.2012, 14:47 (vor 5049 Tagen) @ Wintermond (6157 Aufrufe)

Hallo Silbermond,

ich wollte da gar nicht besserwisserisch ran gehen. Allerdings war mir wichtig zu verstehen, ob das alles so 1:1 wie geschaut kommen kann. Dazu habe ich jetzt meine Einschätzung gefunden, wobei ich Detlef für seine offenen und ehrlichen Antworten wirklich dankbar bin.

Und ich weiß, dass wenige irrtümliche Zentimeter Abweichung ein Boot komplett manövrierunfähig machen können.

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Ist das nicht ein wenig zu kategorisch?

In längst vergangenen Jahrhunderten waren Fertigungstoleranzen heutiger Zeiten unmöglich zu erreichen. Trotzdem segelten die Menschen überall.

Natürlich, aber nicht auf hoher See sondern überwiegend in Küstennähe. Die Wikinger, die mit kleinen Booten über den Atlantik gefahren sind waren erfahrene Seeleute, wirkliche Experten mit eingespielten Mannschaften, die auch körperlich extrem fit waren.

Nicht jeder kannte Schiffe von solcher Perfektion und Vollendung wie die Wikinger. Auch primitive Flöße mit vergleichsweise katastrophaler Manövrierbarkeit konnten zielgerichtet über transozeanische Distanzen gesegelt werden, wie man zB. 1947 experimentell nachgewiesen hat.

Ja, ich weiß. Es geht viel, wenn man Erfahrung und Glück hat sowie eine Konstruktion verwendet, die sich bewährt hat.

Das Kernproblem scheint mir eher beim Verhältnis von Wasserverdrängung und Segelfläche angesiedelt. Ein Beinahe-Uboot liegt sehr tief in der Meeresströmung. Sind Segel stark genug um diese Kräfte out zu performen?

Da kämpft Detlef mit sehr vielen Unbekannten. Ich hoffe, er muss sein Boot nicht praktisch ausprobieren. Am Land wird ihm das Überleben deutlich leichter fallen.

Auch sehr entspannte

Grüße zurück

Morpheus


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