fuehrungsposten (Übersinnliches & Paranormales allgemein)

detlef, Samstag, 01.06.2024, 20:24 (vor 19 Tagen) @ Luzifer (391 Aufrufe)

moin,
.

Aber es gibt Persönlichkeiten, die treten gehäuft in Notzeiten auf, übernehmen die Führung, weil sie es müssen, weil sie wissen, dass sie es können, besser als die meisten und handeln nach besten Wissen und Gewissen zum besten Wohle anderer (Minister heißt Diener) und geben die Führung ab, sobald es nicht mehr erforderlich ist. Sie wissen, dass es eine Bürde ist und nichts anderes und tun was getan werden muss und nichts anderes.

ja, stimmt, der idealfall. aber ich moechte das noch ergaenzen.

aus selbsterfahrung und beobachtung anderer:
zu einem verantwortungsvollen posten kommt man so leicht wie eine jungfrau zum kind. indem man sich nicht schnell genug zurueckzieht.
das ausfuellen solch einen postens ist auch leicht. egal, ob man gut oder schlecht ist.
das wahre problem ist ein eleganter ruecktritt. zu frueh, dann heisst es: "der hat uns im stich gelassen." zu spaet, dann heisst es: "der hat von anfang an nix getaugt."

den richtigen zeitpunkt trifft man nur, wenn man selbstkritisch genug ist, um vor anderen zu erkennen, dass einem der kram ueber den kopf waechst/man anfaengt, den job nachlaessig auszuüben/man was anderes im auge hat, oder sich die kritiker ansammeln.
langfristig ideal ist natuerlich, wenn zu diesem richtigen zeitpunkt nur mittelpraechtige nachfolgekandidaten zur verfuegung stehen.

mit einem:"leute, ich hab getan, was ich kann, aber nun ist es zeit fuer jemanden, der juenger/besser ausgebildet ist." (niemals sagen: "faehiger" oder "besser geeignet" )
niemals ungefragt einen nachfolger empfehlen! sonst wird man ewig fuer dessen fehler verantwortlich gemacht.

dann muss man unbedingt fuer mindestens ein halbes jahr oder laenger "auf tauchstation gehen". (lange genug, dass fehler des neuen sichtbar werden)

danach kann man dann, wenn man will, als hochgeschaetzter ratgeber ueberall seinen senf ungestraft dazu geben.

gruss,d


Norddeutsche BW-weisheit aus den 70ern:
Kriech heisst Kriech,
weil man im Kriech viel kriecht.
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man ist, was man isst.
ich bin gegen den verzehr von insekten.


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