Und wer forscht da, und tat es wann? Vergleich zur Geobiologie (Schauungen & Prophezeiungen)

Baldur, Sonntag, 30.07.2023, 01:10 (vor 298 Tagen) @ BBouvier (2201 Aufrufe)
bearbeitet von Baldur, Sonntag, 30.07.2023, 01:27

Hallo, BB,

Autoren derlei Bücher hätten seit wenigstens anderthalb Jahrhunderten
triumphierend darauf hingewiesen, daß man aus Vohersagen von Einzelschicksalen
völlig richtig - und ganz leicht - bereits Jahre zuvor völlig korrekt
gefolgert hätte, daß => :lehrer:


Sag mir doch mal ein paar solche zeitgenössische Autoren.....

Mir fällt gerade mal Tenhaeff ein, er starb 1981. Ich bin aber kein Experte wie etwa Ulrich, der dazu sicher viel zu sagen hätte. Und bin mir nicht mal sicher, dass Tenhaeff genau zu diesem speziellen Thema forschte.

Ergebnis, nun ja, nicht ergiebig. Jedenfalls blieb bei mir nicht ein Autor als nennenswert hängen.

Die religioten Marktschreier Bekh und Co. haben im leicht zugänglichen, leicht verkäuflichen jahrhunderte alten Gulliglibber geschürft, aber wo gibt es mühsame, aufwendige, teure Studien zu persönlichen Weissagungen? Ich kenne keine.

Interessanterweise gab es als Parallele bis ca. 1980/2000 noch eine umtriebige Forschungsgemeinde zum Thema Geobiologie, Standortproblem, Erdstrahlung, Rutengehen.

Genannt seien Dr. Ernst Hartmann, Dr. Peter Rothdach, Dr. Aschoff, auch der kontroverse Dr. Oberbach, es gab auch in Belgien eine sehr beeindruckende Forschungsgruppe, aber sie sind allesamt und ergebnislos verschwunden.

Die Ergebnisse waren oft spektakulär, aber unerwünscht, und wurden in der Öffentlichkeit von interessierten Kreisen ins Lächerliche verunglimpft.

Irgendjemand wacht, dass da nicht dran gerührt wird.

Vor ein paar Jahren wurde ein junger Mann im Wald vermisst, und konnte auch durch Hunderte von Suchern nicht gefunden werden. Ein Medium gab den Hinweis, wo genau die Leiche läge. Dort lag sie auch. Ein Journalist hatte den Mut, das zu veröffentlichen. Was zur Folge hatte, dass ein unerbittlicher, hysterischer Scheissesturm (Besatzersprech) über ihn hereinbrach.

Wie kann man nur, das gibts doch nicht, verbieten, entlassen, rausschmeissen, teeren und federn!
Die Faktenlage interessierte nicht.

Also nochmal, wer setzt sich freiwillig mit seinem Ruf, seinem Vermögen und seiner Lebenszeit in ein solches Hornissennest, vom dem jeder Gebildete zu wissen hat, dass es dort nichts gibt?

Hoffnungslos.

Fenrizwolf hat eine brilliante Zusammenfassung der uns umgebenden, fragwürdigen, lächerlichen, grausamen, komischen, perversen Veranstaltung geschrieben, da gibt es nichts hinzuzufügen.

Das Mittelalter währt noch immer...kein Wunder in einer schrägen, perversen Schöpfung von Angst, Schmerz, Fressen und Gefressenwerden....

Sagte ich schon, dass ich glaube, wir weden alle verarscht?

Beste Grüsse vom Baldur


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