Astronomisches - von Ulrich (Freie Themen)

detlef, Freitag, 01.03.2024, 00:06 (vor 43 Tagen) @ detlef (678 Aufrufe)

auf meine(detlef) bemerkung:

unter central america [in der encyclopedia britannica] fand ich, dass die äh... Zoltecas zwischen den gebieten der azteken und
der Mayas gelebt haetten,
wodurch sie einen"bastard-kalender" haetten, mit teilen des aztekischen und teilen des mayaischen.
angeblich laut bischof Landa

schrieb Ulrich dies:

ich denke schon, das der Originalentwurf, das kleinste gemeinsame Vielfache des synodischen Umlaufs der Planeten als kalendarische Zyklus-Abschnitte zu verwenden, wobei dann in jedem kalendarischen Abschnit unterschiedliche ganzzahlige synodische Umläufe enthalten sind, zum Experimentieren einlädt und man je nach dem, welche Planeten man hierzu verwendet und welche man weglässt, ergeben sich ander kleinste gemeinsame Vielfache.

Man sollte sich nur klar machen: selbst wenn das wie ein astrologischer Ansatz aussieht, ist er es nicht, weil hier keine"Krisendaten" INNERHALB eines Gesamtumlauf der einzelnen Planeten mit dem Anfang und Ende der Zyklen zusammenfallen, sondern für jeden Planeten der immer gleiche Ort in seinem jeweiligen Umlauf. Allerdings... während ich das schreibe, kommt mir in den Sinn, dass diese Eingeborenen vielleicht total unterschätzt wurden[...]: Sie könnten Fixstern-Astrologie betrieben haben, die so aussieht: Durch das kgV ergeben sich für die Planeten beim Start eines neuen Zyklus die immer gleichen Positionen, aber, bedingt durch Präzession und Eigenbewegung verschiebt sich dieses starre "Referenzsystem" gegenüber den Fixsternen, wobei man dann, abhängig von den sich ergebenden Konjunktionen Fixstern/Planet, "normale" oder "katastrophale" Übergange kennzeichnen kann. Das müsste man exemplarisch für das von den Maya gewählte rückdatierte Datum untersuchen. Sie könnten auch, wie ban das in Ägypten tat, den heliakischen Aufgang und Untergang zu diesen Zeitpunkten verwendet haben, statt der Konjunktionen, oder den Fixstern-Bezug der Orte der voran- und nach-folgenden Voll- und/oder Neumonde an den jeweiligen kalendarischen Abschnitten.

gruss aus der geheimkorrespondenz


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