tja, stonehedge auch ein kalender? (Freie Themen)

detlef, Mittwoch, 06.03.2024, 23:17 (vor 37 Tagen) @ Nullmark2 (486 Aufrufe)

moin,
.

lang nichts von dir gelesen.

Seit Jahrhunderten finden sich bei Grabungen Artefakte, bei denen die Archäologen immer wieder in heftigsten Streit geraten. Allgemein setzte sich aber inzwischen durch, dass es sich - sobald die Teile rund oder säulenförmig sind - mit hoher Wahrscheinlichkeit um Kalender oder andere, vergleichbare Kultgegenstände handeln muss, weil andere sinnvolle Verwendungen für diese Teile schlicht nicht vorstellbar sind.

ja, und wenn archeologen in 1000 jahren reste eines autos ausbuddeln, werden sie sich fragen, wie man damit alfa centauri beobachten konnte.

Die Gleichmäßigkeit der Koordinaten der auf diesen Fundstücken verzeichneten Hieroglyphen, Einkerbungen, Löcher usw. in einem darübergelegten Quadrantensystems lassen natürlich überhaupt und gar nicht eine andere Zuordnung bzw. Verwendung dieser Objekte zu.
Zum Beispiel stellen regelmäßig angeordnete Löcher (s. u.) die jeweiligen Durchgänge der Sonne im jahreszeitlichen Rhythmus dar und fallen ob ihrer Präzision immer mit dem Anfang der jeweiligen Jahreszeit zusammen, während auf der Rückseite das Ende des jeweiligen jahreszeitlichen Zyklus abzulesen ist. Zur Wintersonnenwende fiel durch alle vier Löcher das Licht der Sonne nur dann, wenn sie schien und der Kalender in eine Stellung gebracht wurde, der einem Winkel von ziemlich genau von 90° der horizontalen und auch vertikal der Einstrahlungsebene entsprach. Desgleichen für die Sommersonnenwende. So konnte jedes Datum mit Hilfe des Winkels genau bestimmt werden. Vergleichbares findet sich zum Beispiel auch in Stonehenges in Südengland und in der Höhlenarchitektur in Kappadokien (Türkei).
Auf dem Rand des Kalenders konnte je nach Sonneneinfall anhand der Reflexion oder des Schattenwurfes auch die Uhrzeit abgelesen werden, wenn man eine 24-Std.-Teilung (Sonnenuhr) zugrunde legt und den Kalender sorgfältig in der Ebene positionierte.

siehe weiter unten

Als schwerwiegender und ausschlaggebender Beweis der vorliegenden These ist die beindruckende Kongruenz des Umfang-Durchmesser-Verhältnisses der unterschiedlichsten runden Varianten zu tausende Jahre älterer Kalender z.B. der der Maya von ebenfalls 22/7 beeindruckend. Nur die wussten damals noch nicht, dass sich dieses Verhältnis durch einen Bruch zweier ganzer Zahlen nicht genau darstellen lässt, wenn man einen erheblichen immanenten Fehler dieses Verhältnisses nicht berücksichtigt. Erst Johann Heinrich Lambert (1728 – 1777), ein schweizerisch-elsässischer Mathematiker, Logiker, Physiker, Astronom und Philosoph bewies, warum das alles nicht zusammen passen kann und bis heute noch nicht abschließend bestimmt ist. Wir müssen uns also gar nicht so sehr wundern, dass alle Ableitungen und Voraussagen des Maya-Kalenders den Weltuntergang oder -übergang betreffend schlicht irrational sind und in die Tonne sollten.

na, auf den und sein werk duerftest du gerne naeher eingehen.

Abschließend noch ein paar anschauliche Kalenderdarstellungen, die hochwahrscheinlich Ableitungen des Maya-Kalenders sind.

Fundort Copacabana, Brasilien, 1994
Die Jahreszeitensymbolik ist ganz eindeutig.
Material wahrscheinlich Chalcedon o. ä.

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Moderner Maya-Kalender aus 2015, gold/silberfarben mit Condor, dem Nationalsymbol verschiedener Völker Südamerikas
12 Sterne als Monatssymbolik. Nachbildung. Fundort: Kölle am Rhein,
Sehr schöne Darstellung, ohne Anfang und Ende...

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ein glueck, dass du weiter oben den sachverhalt geklaert hast. sonst haette ich die abbildungen glatt fuer nen hosenknopf und ne euro muenze gehalten.

gruss,d

ps: und zu meiner frage, ob an dem video irgend was anderes als moderner kommunismus dran sein koennte?


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