apokalyptischer Aztekenstein (Freie Themen)

detlef, Freitag, 01.03.2024, 23:20 (vor 42 Tagen) @ Ulrich (639 Aufrufe)

moin,
.

Man kann das nur "privat" und ohne direkte Verbindung zum Forum einrichten, unter Einhaltung der rechtlichen Vorgaben. Ist aber kein grundsätzliches Hindernis.

und wenn man sich auf eine link-liste mit klappentexten beschraenkt?

Die beiden Autoren haben in diesem Folgeband Ernüchterndes zusammengetragen: Was Generationen als "authentische Mythologie der Maya-Kultur" angesehen haben, ist durchsetzt von importiertem westlichen Gedankengut, in einem Ausmaß, das offensichtlich weit über das hinausgeht, was bislang bekannt war, und das betrifft natürlich auch die erhaltenen Abschriften des Popol Vuh.

klingt schmerzhaft fuer meine ansichten.

...Millennialism expects such transformations to happen every thousand years. Chiliasm (from the Greek
chilia, “a thousand”) is the specifically Christian version of these beliefs,
rooted in the biblical Book of Revelation and emphasizing the thousand-
year idyll that Christ’s return will bring; the destructive, end-of-world (or
eschatological) manifestation of this transformation is often called the
Apocalypse.

hmmm, wenn das ende der welt von den christen dazu kam, heisst das zwingend, dass ein gewaltsamer zeitalterwechsel auch dazu kam?

how Christian notions of Doomsday and the Second Coming of Christ were easily
appropriated
, resulting in the cataclysmic narratives recorded by Maya
scribes in the early colonial period.

um moegliche verunreinigungen werden wir wohl kaum herumkommen.
dort genau sowenig, wie beim konzil gegen 400 AD.

...As the centuries passed, those narratives
were viewed as an entirely Maya cultural phenomenon; in fact, they were
expressions of Christian Maya culture. They are often misused as the basis
for modern, popular interpretations of the ancient Maya worldview and its
prophecies.

ja, denkbar.

...In other words, when 2012 failed to end the world,
why did it not therefore bring an end to apocalyptic anxiety?"

weil den erwartungen nicht entsprochen wurde...

Nachfolgenden Schnipsel, weil wir im Hinblick auf die von mir "eingeforderte" Unterscheidung zwischen Maya (als diejenigen, die den Kalender entworfen haben) und Azteken (als diejenigen die den Kalender übernommen haben) bislang nicht die gleiche Meinung haben:
... Aztec and Maya cultures are both part of Mesoamerican civilization, but they are separate and
distinct from each other.

diese behauptung sieht mir nach einem zweischneidigem schwert aus. siehe unten.

... The Calendar Stone was carved in the Basin of
Mexico (possibly in 1479, but probably during Moctezuma’s reign of 1502–
1520), many hundreds of miles and hundreds of years from anything even
remotely related to the supposed Maya 2012 materials."

wenn die belegen koennen, dass der von den azteken stammt, widersprechen sie sich selbst.
oder faengt der stein nicht am 13 august dreitausendnochwas an?
wenn er das tut, haben die doch die gleiche zeitrechnung und religion gehabt.

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das ist rein optisch. Könnte die Parallaxe Ebbe und Flut bewirken, hätten wir eine täglich 24stündige Apokalypse.

danke.

also besteht eine wahrscheinlichkeit, dass benachbarte voelker mit dem selben rechensystem selbst bei individuellem ansatz beim gleichen system landen sollten.


nur dann, wenn sie den gleichen schrägen Einfall haben, als Zeitabschnitt ihres Kalenders eine Zeitspanne zu wählen, in dem, oder in einem Vielfachen von ihm, ein ganzzahliges Vielfaches der synodischen Perioden der fünf sichtbaren Planeten enthalten sind... und diese Anzahl an Tagen, warum auch immer, dann durch 20 zu teilen, wodurch der Bezug zu den synodischen Perioden dann nicht mehr augenfällig ist.

warum sollten sie nicht den selben schraegen einfall gehabt haben? sie haben ja auch die selben schraegen plattkoeppe. und - siehe oben - den selben kalender.

ob Zwnazigersystem oder Zehnersystem, das bezieht sich ja nur auf den unterschiedlichen Stellenwert, die Notation. Die Struktur der Primzahlen im Zahlenraum ist davon unabhängig und daher identisch.

danke.

wobei fuer mich persoenlich die frage nicht beantwortet ist, wie vertrauenswuerdig chemisch erhoehte wahrnehmungen sind.


ähnlich wenig glaubwürdig wie Wahrnehmungen ohne chemische Forcierung ;-)

wie salomonisch von dir!:-)

Allerdings, wenn solche Strukturen sichtbar werden, die sich auch ganz abstrakt und ohne chemische Manipulation der Wahrnehmung bzw. der Wahrnehmungsverarbeitung finden lassen, aber nicht "sichtbar" sind, dann sollte das zu Denken geben.

ok, akzeptiert.

gruss,d


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