Linear oder spiralig (Freie Themen)

rauhnacht, Samstag, 09.03.2024, 20:58 (vor 34 Tagen) @ Nullmark2 (439 Aufrufe)

Hallo,


hm, ich weiß nicht, ob ich gerade die nötige Ernsthaftigkeit aufbringe für eine halbwegs tragfähige Erklärung.

Macht gar nix,geht mir auch so. Und dann noch zu wenig Zeit wie immer. Könnte durchaus dazu führen, dass ich mit meiner Denkerei zu schlampig werde..........


Warum ist das so?
Mit Mythen infolge singulärer Ereignisse sollte also zunächst eine Zyklizität nicht verbunden sein. Das ist aber nur in Grenzen gültig. Für jedes Ereignis besteht ein Zeitbezug, denn auch ein singuläres Ereignis hat einen Anfang und ein Ende. Somit gibt sich auch ein „Davor“ und ein „Danach“. Eine Zyklizität ergibt sich aber nur, wenn „Danach“ (=nach dem Ende) gleich „Davor“ (= vor dem Anfang) ist. Der Abschnitt vor davor und nach danach sind jedoch nicht identisch, weil „Danach“ zweifellos älter – ergo nicht dasselbe ist. Und ein davor gilt nur, wenn das nächste Ereignis tatsächlich in Sicht ist.

Jaaaaaa, das ist ja so ein Überlegenspunkt:
- EIN singuläres Ereignis wird zum Mythos über den Zeitverlauf.Es gibt haufenweise Mhythen in allen Völkern, die aber dennoch als Einzelereignis überliefert keinerlei Zykluszeit beinhalten.

- Und dann gibt es Mhythen und Artefakte, die eben auf Wiederholung aus Vorgeschichte und daraus anschließend vermutbarer Wiederholung "Danach", reichlichst zumindest Glauben daran abbilden. Plus die Vermutung, dass schon Ahnen weit vor uns, den erstaunlichen Gedanken hatten, dass : "sämtliche Vorgänge im Kosmos zyklisch sind und die Korrelationen nur aufgespürt werden müssen." Und setzen sich dann hin und beobachten den Himmel. Das ist imho genial! Und logisch mit wirklich laaaaaanger Geduld und bewundernswerter Stringens entwickeln sich daraus Abläufe. ...........

Tja, was nun?
Was passiert eigentlich, wenn wir „Danach“ an der gleichen Stelle in eine höhere Ebene bringen? DAS sieht doch sehr nach einer Doppelhelix aus…
Daraus folgt die Notwendigkeit, dass für die Unterscheidung nach der Häufigkeit der Wiederkehr EINES Ereignisses zunächst mindesten drei Ereignisse erforderlich sind, um überhaupt eine Zyklizität zu erhalten und diese beweisen zu können.
Beispiel: Nach der Flut(1) kommt die Ebbe(2) und danach wieder die Flut(3). Oder: Neumond(1)-Halbmond rechts(2)-Vollmond(3)-Halbmond links(4)-Neumond(5) usw. Es geht also zuerst immer um die zyklische Abfolge der Ereignisse. Ist für den Beobachter die Zyklizität noch vorhanden, wenn Flut(3) und Neumond(5) nicht eintreten?

Ähm, wie meinen? Also nach meiner einer Denkerei ist das unten Beschreibung linear aufeinander folgenden "Rhythmen". Klar braucht es dafür regelmäßig wiederkehrende "Ereignisse" um diesen Zyklus überhaupt als Zyklus zu erkennen und zu "markern".

Nun ist just die Doppelhelix, die Du da oben erwähnst, keineswegs ein lineares Konstrukt ( für den Leser zeitlich!!!!! eh schon mal gar nicht. DAS! Problem der Zukunftsvorhersage und beileibe nicht nur in Prophezeiungsgeschwurbel sondern insbesondere auch in Wissenschaft, Hier wie dort wird halt mal was gesagt) mit so 3 regelmäßig wiederkehrendem irgendwas. Sondern eher (ach je, in meinen Worten womöglich schlampig bis irrig)ein ASYMETRISCHES Gebilde durch Einfügung (Bifurkation!), daraus folgt links drehend auf nächster Ebene!spiralig. Höchst beliebtes Modell in der Gesamtschöpfung.

Was lineare Rechnungen ja dann auch immerzu so lustig, bis katastrophal macht.

Ist erst einmal ein Vergleichsmaßstab festgelegt lassen sich locker auch zu anderen Beobachtungen Korrelationen finden, die letztlich zu der Erkenntnis führen, das sämtliche Vorgänge im Kosmos zyklisch sind und die Korrelationen nur aufgespürt werden müssen. Dafür werden weder Messgeräte noch Rechnerkapazitäten benötigt. Alleine geeignete Beobachtungsinstrumente sind ausreichend.

siehe oben

Dass die Ergebnisse wegen möglicherweise langer bis sehr langer Zyklen irgendwie dokumentiert werden müssen und sich dafür Beton oder Felsgestein besser eignet als Papyrus, liegt auf der Hand. Soweit zur Weisheit alter Kulturen.
Lassen sich diese Zyklen jedoch mangels wiederkehrender Ereignisse (noch) nicht beobachten, ist durchausvorstellbar, dass schon in Erwartung eben dieser bestimmte Bilder ins (kollektive) Bewusstsein projiziert werden, die sich beim dauerhaften Ausbleiben zum Mythos verklären können.

Ja klar! Keineswegs ist irgend belegbar, dass so Schauungen oder gar Prophezeiungen im Stile andockend nicht!!!!! etwa durch irgend kollektives ins Bewusstsein, den präparierten "Lügnergeist"oder allgemein umfassend biologisch vererbt über Amygdola oder "athmosphärisches"herum wabern.

Allerdings lassen mich die Insgesamtumstände deutlich vermerken, dass da irgendwas komisch ist und womöglich Merkwürdigkeiten
gar zutreffen. Z. B. die Annomalien verschiedenster Planeten. Alle im Klimawandel, gaaaanz ohne Menschen. Wissenschaftlich stringent bedeutet das aber natürlich gar nix, da linear zu den Zuständen ebend dort vor zig zeitzonen ja überhaupt gar keine Daten erhoben werden konnten und wir doch heute spenglergleich nur mit Beweis in den Abgrund rauschen könnten.

(p.S.: Abgesehen von meiner persönlichen Betroffenheit im über die Äonen hinweg halt immer nur wenige. Der Seuchenkrams von mir persönlich für mich bedeutet, wie bitte konnte ich das alles sehen. Ich habe wahrlich lang gebraucht, das für mich zu akzeptieren. Und beweisbar ist da wieder gar nix. Ich aber weiß, wie unwahrscheinlich MIR das alles erschien.)

Ich schreib hier auch schon seit Anbeginn dagegen, dass der "Russenkram", "Antichristliche Wege" u.w. "nur" Ausbunt des Prophezeiungskanons seien. UND NEIN, keineswegs glaub ich deswegen jedem Krams dessen. ICH verabscheue einfach allzu einfache lineare Wege.

Liebe Grüße

Rauhnacht


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